Psychosomatik

Das Buch vom Es

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23.

Die Tränen, die geweint werden, sind nicht nur Trauer und Schmerz geweiht, sie ahmen die Perle nach, die tief in der Muschel ruht, in der Perlmuttermuschel des Weibes, und jedes Weinen ist voll symbolischer Wollust.

Eros benutzt das Auge zu seinen Diensten, es muß ihm Bilder geben, die ihm gefallen. Und wenn ihrer zu viele wurden, wäscht er sie ab; er lässt das Auge überquellen, weil die innere Spannung zu groß wurde, um auf dem Weg der genitalen Absonderung gelöst zu werden.

..daß das Kind unter dem Assoziationszwang des Kastrationskomplexes annimmt, alle Menschen seien mit einem Schwänzchen ausgestattet, seien männlichen Geschlechts, und was Frau und Mädchen genannt werde, seien kastrierte, verschnittene Männer, verschnitten zum Zweck des Kinderkriegens und zur Strafe für die Onanie.

Der Vater schneidet die Geschlechtsteile ab und gibt sie ihr zu essen, Und daraus werden die Kinder.

So wechseln Sehnsucht und Angst, und das Kind wird langsam ein Mensch, schwankend zwischen Trieb und Moral, Begierde und Furcht.


Die Kapitel 22, 24 - 33 liegen nicht vor

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