Psychosomatik

Sehtraining

Informationen zum Sehtraining

Sehübungen können bei verschiedenen Problemen mit den Augen bzw. dem Sehen nützlich sein.

Die unterschiedlichen Arten zu Sehen sollten bewußtgemacht und reflektiert werden, z.B. die ganz verschiedenen Sehgewohnheiten von Kurzsichtigen im Vergleich zu Normal- oder Weitsichtigen. Durch Sehübungen können eingeübte, falsche Verhaltensmuster korrigiert werden und Techniken zur Entspannung in Belastungssituationen (z.B. Bildschirm!) vermittelt werden. Besonders wichtig erscheint mir auch der Einsatz bei jugendlichen Kurzsichtigen zur Vermeidung einer weiteren Verschlechterung.

Anwendungen:

1. Reduzierung der Fehlsichtigkeit "Weg mit der Brille"

dies ist der bekannteste Einsatzbereich, wobei von manchen Ausbildern unrealistische Erwartungen bezüglich des in kurzer Zeit zu erwartenden Effektes geweckt werden. Meines Erachtens ist dies ein sehr mechanistischer Ansatz, der dem komplexen Prozeß des Sehens nicht gerecht wird.

2. Erleichterung des Sehvorgangs

Entspannung des übermäßigen Einsatzes der Akkommodation (=Anspannung vor allem des inneren Augenmuskels - Ziliarmuskel). Dies ist besonders bei allen Formen einer Überanstrengung sinnvoll, wie beispielsweise der beginnenden Altersweitsichtigkeit oder den sogenannten Asthenopien.

3. zur Hygiene

zur Vorbeugung einer weitere Verschlimmerung, insbesondere bei Kindern im Schulalter mit fortschreitender Kurzsichtigkeit

bei besonderer Beanspruchung der Augen (Bildschirmarbeit!)

4. Schulung der Wahrnehmung

Erleben der inneren Bilder


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